Derma

Unser Ziel ist es, für Sie ein möglichst gutes und kosmetisch ansprechendes Ergebnis unserer Behandlungen zu erreichen. Die Dermatochirurgie, also die chirurgische Behandlung der Haut, stellt einen wesentlichen Schwerpunkt unseres Fachzentrums dar.

Wir behandeln alle gut- und bösartigen Hautveränderungen am gesamten Körper. Neben der eigentlichen Entfernung der Hautveränderung legen wir besonders Augenmerk auf die Wiederherstellung der ursprünglichen Form und Funktion mit Lappenplastiken und Hauttransplantationen.

Durch unsere Ausbildung sind wir mit der komplizierten Anatomie des Gesichts vertraut. Wir behandeln von kosmetisch-ästhetischen und rekonstruktiven Eingriffen, angefangen bei vergleichsweise einfachen chirurgischen Eingriffen wie der Entfernung von Muttermalen bis hin zu komplexen Operationen wie Faceliftings.

Das betroffene Gewebe wird mittels sog. histographisch kontrollierter Chirurgie entfernt. Hierbei wird in zwei Schritten vorgegangen: Im ersten Schritt wird der Tumor entfernt und das entnommene Gewebe vom Pathologen vollständig unter dem Mikroskop untersucht. Sind noch Tumorzellen nachweisbar, wird gezielt in diesem Bereich nachreseziert. Im zweiten Schritt – nach vollständiger Entfernung des Tumors – wird die Wunde endgültig verschlossen.

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher sogenannter lokaler Lappenplastiken. Gemeinsames Prinzip ist, dass die Haut aus der Nachbarregion in die Wunde verschoben wird. Dabei werden die natürlichen  Gesichtsfalten genutzt oder die ästhetischen Übergange z.B. von Nase zur Wange in die Schnittführung integriert. Ist es nicht möglich Haut aus den Nachbarregionen in den Defekt zu schwenken, kann Haut auch transplantiert werden.

In seltenen Fällen reicht die Haut aus der Nachbarregion zum Verschluss der Wunde nicht aus. So muss die Wunde mithilfe einer Hauttransplantation verschlossen werden. Es gibt unterschiedliche Arten von Hauttransplantationen. Häufig wird mittels Dermatom, Spalthaut an geeigneter Stelle am Körper entnommen und damit die offene Wunde entsprechend verschlossen.

Wir setzen zur Verbesserung der Wundheilung und zur Wundgrundkonditionierung auf modernste Technik in diesem Gebiet. Ist eine Vakuumtherapie angezeigt, wird die Wunde mittels Vakuum dicht verschlossen und eine sogenannte Vakuumpumpe kommt für mehrere Tage zum Einsatz. Sobald das gewünschte Ergebnis erreicht ist, wird die „VAC-Pumpe“ wieder entfernt.

Erstgespräch – Operative Entfernung – ggfs. Plastische Deckung – postoperative Kontrolle – Nachkontrollen – Bei Bedarf: Aufnahme in die Tumornachsorgesprechstunde

Ihre Vorteile

  • Große Erfahrung in der Dermatochirurgie
  • Chefarzt im Klinikum, Leiter der ambulanten Praxis
  • Schnellschnittdiagnostik ambulant und stationär verfügbar
  • Stationäre Behandlung bei großen Tumoren, alle rekonstruktiven Techniken von lokalen Lappen über mikrovaskuläre Lappen bis zur Epithetik

Behandlungen in diesem Bereich

Dermatochirurgie

  • Operative Behandlung aller gut- und bösartigen Hautveränderungen der gesamten Körperoberfläche, einschließlich funktioneller und ästhetischer Wiederherstellung
  • Operative Entfernung von aktinischer Keratose
  • Operative Entfernung von Muttermalen / Leberflecken, Fibrome, Lipome, Atherome und Zysten, Teleangiektasien etc.
  • Tumorresektion inklusive Halslymphknotenausräumung und plastische Rekonstruktion (mikrochirurgisch) bis hin zur vollständigen Rehabilitation
  • Mikrographisch-kontrollierte Chirurgie (3D-Histologie)
  • Moderne chirurgische Wundverschlussverfahren
  • Hauttransplantation
  • Wundgrundoptimierung und Verbesserung der Wundheilung mittels Vakuum-Therapie (VAC-Therapie)
  • Narbenchirurgie
  • Lymphknotenchirurgie
  • Herstellung von Gesichtsepithesen

Unfall- und Plastische Wiederherstellungschirurgie

  • Operative Versorgung von Weichteilverletzungen und Frakturen des Gesichtsschädels
  • Plastische und wiederherstellende Chirurgie von Weichteil- u. Knochenverletzungen, einschließlich mikrochirurgischer Techniken
  • Kosmetische Korrektur von Unfallnarben und ästhetische Wiederherstellung nach Unfall- und Tumorbehandlung